Nicht nur aufgrund ihres herrlichen Himmelblaus ist die Kornblume ein geradezu sagenhaftes Gewächs. So soll der Zentaure Chiron mit ihrer Hilfe den wunden Fuß des Achilles‘ geheilt haben – ein Umstand, den ihr wissenschaftlicher Artenname Centaurea cyanus bis heute wiederspiegelt.

Doch ganz gleich, ob man diese Legende aus dem alten Griechenland nun glauben mag oder nicht: In jedem Fall verweist sie auf den Ursprung der Kornblume. Denn sie ist im östlichen Mittelmeerraum beheimatet und verbreitete sich vermutlich über Getreide-Saatgut in ganz Mitteleuropa. Auch auf hiesigen Äckern war sie einst ein häufiges Beikraut und begeisterte Kaiser Wilhelm I. dermaßen, dass er sie zu seiner Lieblingspflanze erklärte – und damit einen regelrechten Kornblumen-Hype auslüste.

Inzwischen ist die Art in freier Wildbahn durch hohen Dünger- und Pestizideinsatz stark zurückgegangen. Trotzdem ist sie aufgrund ihrer schlichten Schönheit nach wie vor beliebt – und dank ihrer Blütezeit von Juni bis September ein hervorragender Sommer-Gartenschmuck.

Kornblumen werden etwa 40 bis 80 Zentimeter hoch. Von Natur aus sind ihre Blüten blau, es gibt jedoch auch weiße, rosa, rote oder violette (Zucht-)Sorten. Die einjährigen Pflanzen benötigen einen sonnigen Standort mit durchlässigem und nicht allzu nährstoffreichem Boden, sind ansonsten aber sehr unkompliziert.

Sie werden per Aussaat von März bis Mai ausgebracht, wobei mehrere Termine die Blühdauer im Beet verlängern – ebenso wie das Abschneiden alter Blütenstände, das die Pflanze zur Bildung weiterer Blüten anregt. Wer in einer warmen Gegend zu Hause ist, kann die Samen auch im Frühherbst des Vorjahrs aussäen, um sich schon im Mai an den Blüten des „Körbchenblumentyps“ erfreuen zu können.

Sehr gut lassen sich die bei Bienen, Hummeln und Schmetterlingen begehrten Pflanzen mit Margeriten, Mohn, Malven oder Ringelblumen zu einer farbintensiven Blumenwiese kombinieren – die man sich in Form eines selbst gepflückten Strauß‘ sogar ins Wohnzimmer holen kann.

Und übrigens: Sollten Sie bei Ihren „Wiesenideen“ Hilfe benötigen – sprechen Sie uns sehr gern an!

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