Wenn er in leuchtenden Klecksen erblüht, ist der Sommer da. Die Rede ist vom Mohn. Hierzulande kennt man die prächtige Gattung vor allem als wilden Klatschmohn. Die Art ist typisches Beikraut der Felder und Fluren, inzwischen aber recht selten geworden.

Grund genug, ihn für Farbenspiele im eigenen Gartens einzusetzen. Denn Klatschmohn gibt es nicht nur im typischen Rot, auch weiße und sogar violette Blüten sind möglich. Dank eingeführter Arten und Züchtungen bieten sich Gärtner zudem viele weitere Möglichkeiten in der Mohn-Farb- und Formenpalette: Ein wahrer Augenschmaus ist etwa der Türkische Mohn, eine mehrjährige Art, die bis zu einem Meter hoch wird und mit ihren großen, rosa bis blau-rot gefärbten Blüten besticht. Der Kalifornische Goldmohn wiederum erblüht gelb bis pfirsichfarbenen, während sich der Päonienmohn mit gerüschten, pfingstrosenartigen Blüten schmückt. Auch vom Islandmohn existieren sehr attraktive Sorten, ebenso vom Schlafmohn, für dessen Anbau jedoch eine behördliche Genehmigung nötig ist.

Apropos Anbau: Dieser erfolgt bei den meisten Mohnarten und -sorten typischerweise per Aussaat, am besten schon im März an sonnigen und trockenen Standorten. Die Blüten erscheinen dann je nach Art und Sorte ab Ende Mai bis in den Juli. Wer in diesem Jahr zu spät dran ist, kann Exemplare des mehrjährigen Spanischen Mohns anpflanzen, der sogar bis in den September blüht.

Obwohl Mohn auch als „Lückenbüßer“ viel her macht, kommt er besonders schön auf größeren Flächen zur Geltung, vor allem in Kombination mit Lupinen, Margeriten oder Kornblumen. Überhaupt empfiehlt sich die Vergesellschaftung verschiedener Arten und Sorten, um die Blütezeit im Beet auszudehnen. Außerdem kann man auf diese Weise Lücken kaschieren, die entstehen, wenn die Blätter einzelner Mohnpflanzen nach der Blüte recht zügig absterben.

In diesem Sinne: Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf. Und sollten Sie bei Ihren Gestaltungsideen Hilfe brauchen – sprechen Sie uns gern an!

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