Vögel füttern im Winter – Hilfe oder Gefahr für die Tiere?

Das Füttern von heimischen Vögeln in Winter ist ein wundervolles Naturerlebnis. Dabei muss jedoch auf einige Dinge geachtet werden, um den Vögeln nicht zu schaden. Dies haben Ihre Gartenzauberer in drei nützlichen Tipps für Sie zusammengefasst:

1.) Standort: Bringen Sie ihre Futterstelle an einem Ort an, welcher nicht von anderen Wildtieren erreichbar ist. Katzen freuen sich über die fressenden Vögel und auch andere freilebende Tiere stehlen ihnen gerne das Futter. Am besten geeignet ist ein Ort in angemessener Höhe und geschützt zwischen Bäumen und Büschen. Achten Sie des Weiteren darauf, dass keine reflektierenden Glasscheiben in der Nähe sind, an welchen die Vögel sich verletzen können.

2.) Hygiene: Bei der Fütterung an einer eigenen Futterstelle ist auf die Sauberkeit des Vogelhauses und der Tränke zu achten. Salmonellen, Trichomonaden und andere Erreger können sich auch unter den Tieren verbreiten. Füttern Sie daher vorrangig im Winter, denn bei der Kälte haben die Bakterien weniger Chance sich zu verbreiten. Nutzen Sie außerdem Futterspender oder Futtersilos, in denen die Tiere nicht umherlaufen können. So verschmutzen sie das Wasser und Futter nicht mit ihrem eigenen Kot. Zudem bleibt das Futter in einer solchen Vorrichtung länger haltbar, es sollte nicht nass werden oder verrotten. Reinigen Sie Ihre Futterstelle regelmäßig und entfernen Sie auch verdorbenes Futter am Boden, denn dies kann Ratten anziehen.

3.) Futter: Bei dem Futter muss natürlich darauf geachtet werden, welche Vögel Ihren Garten besuchen. Als Basis eignen sich Sonnenblumenkerne, denn die werden von allen Vögeln gerne gefressen. Haben Sie Meisen, Finken oder Sperlinge im Garten können sie zusätzlich Körner und Nüsse unter das Futter mischen. Rotkehlchen, Amseln, Heckenbraunellen, Drosseln oder Zaunkönigen freuen sich über Weichfutter, beispielsweise Haferflocken und Kleie, aber auch Obst. Brot und salzige Nahrung ist schädlich für die Tiere.

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