Tipps und Tricks: Erdbeeren pflanzen

Erdbeeren zählen zu den fünf beliebtesten Obstsorten der Deutschen: Rund drei Kilo der roten Früchte verzehrt jeder Bundesbürger pro Kopf und Jahr. Wie passend ist es da, dass der August jener Monat ist, der für das Anlegen von Erdbeerbeeten am besten geeignet ist.

Klar, man kann die zu den Rosengewächsen zählenden Pflanzen auch im Frühjahr ausbringen. Macht man dies aber erst im Sommer, können sie bis zum nächsten Jahr besser anwurzeln, was größere Erträge nach sich zieht.

Für ein Erdbeerbeet besorgt man sich entweder fertige Topfpflanzen oder verwendet Ableger bestehender Exemplare, die jedoch schon einige Wurzeln und kräftige Blätter haben sollten. Am besten geeignet ist zudem ein sonniger und windgeschützter Platz, der in den Jahren zuvor noch keine Erdbeeren beherbergt haben sollte. Stattdessen ist ein Standort ideal, an dem Gründüngungspflanzen wie Bohnen, Lupinen oder Klee standen, weil diese den Boden bereits mit Stickstoff angereichert sowie gut belüftet haben. Alternativ kann man das Erdreich händisch umgraben und Humus oder Hornmehl untermischen, am besten bereits einige Wochen vorher.

Für die Pflanzung selbst ist folgendes zu beachten: Die Löcher so tief gestalten, dass die Wurzeln ausreichend Platz haben, zugleich aber so flach, dass die Mittelknospe über Erdniveau liegt. Der Abstand zwischen den Pflanzen sollte 30, zwischen den Reihen 60 Zentimeter betragen.

Dabei lässt es sich fleißig kombinieren: Die Erdbeersorten „Polka“, „Sengana“ oder „Elsanta“ bilden ihre süßen Früchte früh bis mittelfrüh aus. „Symphony“ oder „Salsa“ sind später dran, während „Ostara“ oder „Sweetheart“ sogar mehrmals im Jahr Früchte tragen. Zudem gibt es bodendeckende oder rankende Sorten, mit denen sich Erdbeerbeete in die Breite und/oder Höhe ziehen lassen.

In jedem Fall ist darauf zu achten, die Pflanzen nach dem Einsetzen gut anzugießen. Anschließend nur sparsam Wasser zuführen – und zwar von unten und am besten morgens, um Mehltau vorzubeugen. Für den Fall erster Blüten oder Ableger sollte man diese entfernen, denn das spart der Pflanze Kraft. Zudem können ältere Blätter noch im Herbst weggeschnitten werden, um Pilzkrankheiten vorzubeugen – dabei aber nicht den inneren Kranz beschädigen!

Wir wünschen jedenfalls viel Vergnügen und Experimentierfreude! Und sollten Sie dabei Unterstützung brauchen: Sprechen Sie uns gern an!

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