Gartenzauberwerk Bonn sucht Quereinsteiger

Nun schon zum dritten Mal hat das Jobcenter im Rahmen des Karrieretages Bonn ein Job-Speed-Dating angeboten, um Arbeitssuchenden die Möglichkeit zu bieten,
sich bei vielen Firmen schnell und persönlich vorstellen zu können. Die Bewerber wurden im Voraus für die Gespräche geschult und kamen aus den unterschiedlichsten Branchen.
Lisa Jansen, erfolgreiche Quereinsteigerin und Geschäftsführerin des Gartenzauberwerks Bonn hat daran teilgenommen und somit vielen Menschen die Chance geboten, in Ihrem Gartenbetrieb den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu schaffen. Drei der Bewerber hat sie bereits eingestellt. „Der Tag hat echt Spaß gemacht und war von Seiten der Arbeitsagentur super organisiert.“, schwärmt die junge Geschäftsführerin.

Wir sind begeistert von so viel Engagement und wünschen den neuen Mitarbeitern
einen guten Start beim Gartenzauberwerk.

Gartenpflege: Pflanzen Überwintern

Die kühleren Jahreszeiten rücken spürbar näher. Wir holen langsam die Wintermäntel aus dem Dachboden und bereiten uns mental darauf vor, morgens das Haus noch bei Dunkelheit zu verlassen. Auch Ihre Pflanzen müssen auf den Winter vorbereitet werden. Es ist langsam Zeit, Ihre kälteempfindlichen Pflanzen zu schützen, sie ins Haus zu holen oder sie draußen vor starken Kälteeinflüssen zu bewahren, damit auch im nächsten Jahr ihre Triebe und Blüten erwachen.

Kübelpflanzen wie Bougainvillea, Engelstrompeten, Fuchsien, Oleander oder Hibiskus überwintern idealerweise in Räumen mit Tageslicht bei eher kühlen Temperaturen von etwa 10 bis 18°C. Einige Kübelpflanzen wie beispielsweise Buchsbaum, Bambus oder Kirschlorbeer, können auch draußen im Garten überwintern.

Laubabwerfende Pflanzen überwintern auch bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt in einem dunklen Winterquartier. Vor dem Einzug empfiehlt es sich vertrocknete Blätter und Unkraut zu entfernen. Gedüngt sollten die Pflanzen zum Winter hin nicht mehr werden, damit sie Gelegenheit haben der Natur entsprechend ruhen zu können. Durch die niedrigen Temperaturen ist das Pflanzenwachstum gehemmt.

Sobald die Pflanzen ihr Winterquartier erreicht haben, empfiehlt es sich hin und wieder die Pflanzen nach Schädlingen zu kontrollieren. Schmier-, und Wollläuse könnten sich sonst unbemerkt vermehren und ihre Pflanzen schwächen. Schädlinge wie Spinnmilben verbreiten sich eher in trockenen, warmen Räumen. Eine Schale mit Wasser in der Nähe der Pflanzen aufzustellen reicht in der Regel aus um die Luftfeuchte leicht zu erhöhen.

Für alle anderen Pflanzen, die draußen im Kübel überwintern, brauchen Sie dreierlei: einen möglichst sonnigen Platz, einen guten Windschutz sowie Kälteschutz für die Wurzeln der Pflanze. Dafür können Sie Stoffe aus Flies, Jute oder Matten aus Weide oder Schilf nutzen. Vor direktem Bodenfrost schützen Untersetzer aus Holz. Ein einfaches Brett tut es ebenfalls.

Auch im Winter brauchen die Pflanzen Wasser. Achten Sie darauf, dass die gesamte Pflanze nicht zu nass wird, denn die Feuchtigkeit trocknet im Winter schlecht. Dauerhafte Nässe kann Ihren Pflanzen schaden und Schädlinge anlocken. Pflanzen wie Fuchsien oder Strauchmargeriten werfen im Winter alle Blätter ab. Sie treiben im Frühjahr aber ganz sicher wieder neu aus. Im Garten eingepflanzte blättertragende Pflanzen wie Kirschlorbeer, Buchsbaum, Rhododendron, Ilex und Bambus dunsten durch ihre Blätter Feuchtigkeit aus. An frostfreien Tagen empfiehlt es sich diese Pflanzen zu gießen.

Nach den Eisheiligen im Mai, den letzten frostfreien Tagen, können die winterfest gemachten Pflanzen wieder ins Freie gebracht werden. Wir wünschen Ihnen viel Freude.

Tipps und Tricks: Die Rosskastanie und ihre Heilkraft

Für Bastelprojekte war sie schon in der Grundschule beliebt: die Kastanie. Die verführerisch rotbraunen glänzenden Früchte des Aesculus hippocastanum wurden jedoch nicht nur bei Kindern oder als herbstliche Dekoration genutzt. Die „Rosskastanie“ wurde lange Zeit an Pferde verfüttert, um einen Husten zu lindern; es galt als Brauch, immer eine Kastanie in der Hosentasche zu tragen um Rheuma vorzubeugen und in Notzeiten wurden die frisch gefallenen Früchte gegessen oder als Kaffeeersatz genutzt.

Heute sollte zum kulinarischen Vergnügen lieber die Esskastanie verwendet werden, die durch ihre Stärke geröstet besser schmeckt. Trotzdem sollte die gute alte Rosskastanie nicht vergessen werden, denn die heilende Wirkung hat auch heute noch Bestand. Die Blüte der Kastanie (auch getrocknet in ausgewählten Reformhäusern oder in der Apotheke zu erlangen) gibt einen wunderbaren Tee, der sich hervorragend zum Lösen von festsitzendem Schleim und Husten eignet.

Die wirksamsten Inhaltsstoffe befinden sich jedoch in den Samen der Rosskastanie – diese enthalten bis zu zehn Prozent eines Saponingemisches: Dies wirkt unterstützend in der Verdichtung der Gefäßwände und verhindert somit, dass sich Wasser ansammelt. Durch die zusätzliche entzündungshemmende Wirkung werden Extrakte der Rosskastaniensamen oft in pflanzlichen Mitteln gegen Venenschwäche oder Krampfadern verwendet.

Wenn Sie sich umfangreicher über die Heilwirkungen der Rosskastanie informieren möchten, finden Sie spannende Beiträge in der Apotheken Rundschau oder bei der IKK Gesund Plus. Und wenn Sie das nächste Mal über die schönen rotbraunen Früchte der Rosskastanie laufen, können Sie in diesen jetzt noch viel mehr als einen Herbstboten erkennen.

Pflanze des Monats (10/18): Dahlie

Die „Grande Dame“ aus der Familie der Korbblüher begeistert durch ihr Formen- und Farbenreichtum in jedem Garten – und dies nicht nur im Sommer. Die Garten Dahlie blüht mit etwas Mühe bis in den goldenen Herbst hinein und verwandelt auch trübe Tage in ein Feuerwerk der Farben. Die prächtige Pflanze zeigt sich in satten Rot- und Orangetönen, Gelb, Rosa und sogar in reinem Weiß. Lediglich Blau und Violett lässt sie in ihrer Farbpalette aus. Ein- oder mehrfarbig, geflammt, marmoriert oder mit Verläufen, die Dahlie scheint sich immer wieder neu zu erfinden um Ihrem Garten das gewisse Etwas zu geben.

Ursprünglich stammt die Dahlie aus Mittelamerika, genauer gesagt aus den Hochebenen Mexikos und Guatemalas. Hier schmückte sie bereits die Tempel der Azteken und wurde außerdem als Nutzpflanze kultiviert: denn die stärkereichen Knollen wurden zum Teil wie Kartoffeln zubereitet. 1804 brachte Alexander von Humboldt Samen der Dahlie nach Paris und Berlin und tat damit seinen Teil daran, die bunten Blüten in Europe zu verbreiten.

Wenn Sie heute mit einer der 15 Dahlien-Sorten Ihren Garten verschönern möchten, eignet sich ein Boden, der idealerweise nicht lehmig und leicht sauer (pH-Wert bei etwa 6,5) ist. Dahlien brauchen direkte Sonneneinstrahlung, die südamerikanische Pflanze ist noch immer auf ein angenehmes Klima mit regelmäßiger Bewässerung angewiesen. Verblühte Dahlien sollten regelmäßig ausgeputzt werden, das verlängert die Blütezeit.

Wie zu erwarten ist die Pflanze nicht winterhart. Lassen Sie Ihre Dahlien jedoch trotzdem so lange im Beet, bis am Laub der erste Nachtfrost deutlich zu erkennen ist, denn sie speichern zu dieser Zeit bereits die Nährstoffe für das folgende Jahr. Dann sollten Sie die Blumen bis auf etwa fünf Zentimeter herunterschneiden und die Knolle vorsichtig ausgraben. Faule Stellen schneiden Sie mit einem scharfen Messer heraus und die Schnittstelle wird mit etwas Holzkohlepulver behandelt. Getrocknet können die Dahlienknollen an einem dunklen und trockenen Ort überwintern, bitte nicht unter 4 Grad Celsius, damit keine Frostschäden entstehen. Als Behältnis können Sie Kisten mit Zeitungspapier auslegen oder durchlöchterte Plastiktüten nutzen, achten Sie nur darauf, dass kein Schimmel entstehen kann.

Ende April oder Anfang Mai können Ihre Dahlien endlich wieder in den Garten. Pflanzen Sie die Knollen möglichst nicht in zu feuchten Boden. Tipp: Werden die Knollen vor dem Einpflanzen eine Nacht in Wasser gelegt, verbessern sich die Startchancen! Etwa fünf Zentimeter tief um das Austreiben zu erleichtern und etwas Erde darüber – schon sind Sie bereit für die baldige Farbenpracht in Ihrem Garten!

Gartenpflege Folge 7: Teichpflege im Herbst

Ein Teich ist die Perle in jedem Garten. Damit er auch in der nächsten Saison glitzert und schillert, sollte er gerade jetzt im Herbst poliert bzw. gepflegt werden.

Das erste Augenmerk dabei gilt den Pflanzen im Wasser: Da sich die meisten von ihnen zur kalten Jahreszeit ohnehin in Überwinterungsorgane zurückziehen, schneidet man ihre oberflächennahen Triebe zurück oder entfernt wie bei Seerosen alle gelben Blätter. Damit wird verhindert, dass die abgestorbenen Pflanzenteile sich am Teichboden sammeln und dort allmählich zu Faulschlamm werden, aus dem für Fische und andere Tiere giftige Gase entweichen.

Außerdem sollte man nun, da die Bäume ihre Blätter verlieren, einen zu hohen Laubeintrag verhindern. Bei kleinen Teichen empfiehlt sich dafür ein Netz, das man über das Wasser spannt. Steht kein Netz zur Verfügung oder ist der Teich zu groß, hilft nur Abkeschern. Bei der Gelegenheit ist es sinnvoll, nicht nur Laub, sondern auch über den Sommer gewachsene Algenteppiche „einzufangen“. Denn mit sinkenden Temperaturen verwandelt sich auch ihre absterbende Biomasse in Faulschlamm, da die zersetzenden Mikroorganismen im Teichwasser nun nicht mehr so aktiv sind.

Auch Pflanzen der Sumpf-, Flachwasser- und Uferzone wie Schilf, Binsen oder Zyperngräser können nun zurückgeschnitten werden. Dabei sollte man rund 20 Zentimeter stehen lassen – so friert der Uferbereich später nicht so schnell zu, die Belüftung des Teichwassers bleibt erhalten. Das Schnittgut zudem nicht sofort auf den Kompost geben, sondern bis zum Frühjahr in einer geschützten Gartenecke lagern – Insekten, die jetzt einen Unterschlupf für den Winter suchen, werden sich freuen.

Befinden sich Fische im Teich, sollten sie, so sie gefüttert werden, bei Temperaturen unter 10 Grad Celcius keine Nahrung mehr erhalten. Denn zu Futterreste am Boden würden erneut zum Faulgasproblem führen. Ohnehin ist bei mäßigem Fischbesatz und einer funktionierenden Wasserbiologie eine Fütterung oft gar nicht notwendig.

Ein weiterer Punkt: Die Wassermenge im Teich. Über den Sommer dürfte sie gesunken sein, sodass man nun nachfüllen muss. Verwendet man hierfür Wasser aus einem Brunnen, darf der Nitratgehalt, den man mit einem handelsüblichen Set testen kann, nicht zu hoch sein – eine Algenblüte wäre die Folge. Als Alternative bietet sich Leitungswasser an.

Und schließlich holt man vor den ersten Frösten Teichtechnik wie Pumpen und Filter aus dem Teich, um sie zu warten und frostfrei zu lagern.

Natürlich unterstützen wir Sie sehr gern bei all diesen Arbeiten. Sprechen Sie uns einfach an!

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