Gartenpflege Folge 6: Rasen reparieren

Langsam, aber sicher neigt sich der Sommer dem Ende. In so manchem Garten ist der Rasen nicht mehr so schön wie noch im Frühjahr – sei es durch zu große Trockenheit, Wühlmäuse und Maulwürfe, herumtollende Kinder oder das Glühen einer Feuerstelle, an der man wunderbare Abende verbracht hat.

Zum Glück gibt es Möglichkeiten, die Schäden noch vor dem Anbruch des Herbsts zu reparieren. Hierfür ist zunächst Ursachenforschung angesagt: Hat etwa die Sonneneinstrahlung den Rasen stellenweise verbrannt, während drum herum alles in Ordnung ist, könnte es sein, dass sich an diesen Stellen unter der Grasnarbe größere Steine verbergen. Diese müssen zunächst entfernt werden.

Handelt es sich dagegen um von Feuer angekokelte oder durch starke Beanspruchung verdichtete Stellen, sollten diese zunächst gelockert und beschädigte Pflanzenteile entfernt werden. Mögliche Mulden und Löcher gleicht man mit Erde aus.

Mancherorts kann es wiederum sein, dass Moos das Gras verdrängt hat. Sehr wahrscheinlich ist der Boden dort zu sauer. Ein pH-Wert-Schnelltest aus dem Baumarkt schafft Klarheit, bei einem Wert unter 6 muss dann gekalkt werden. Auch Schatten von Bäumen oder Gebäuden kann zu kahlen Stellen führen. Hier empfiehlt sich die Aussaat einer Schattenrasenmischung.

Womit nun die eigentliche Reparatur angesprochen wäre: Die schnellste Maßnahme hierfür ist Rollrasen, der sich mit einem Spaten auf die nötige Größe zustechen lässt. Dabei auf den Höhenunterschied achten: Rollrasen ist in der Regel rund drei Zentimeter dick, entsprechend tief sollte das Loch sein, in das er eingearbeitet wird.

Natürlich kann man auch Rasensamen säen, wodurch sich das Schließen der Stellen gemäß der Keimdauer jedoch verzögert. Beim Samenkauf empfiehlt es sich dringend, auf Billigmischungen zu verzichten und stattdessen auf die Bezeichnung RSM zu achten. Diese steht für „Regelsaatgutmischung“, was bedeutet, dass die Samen die Qualitätsstandards der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung und Landschaftsbau erfüllen. Insgesamt gibt es mehr als 25 RSM-Kategorien je nach Nutzungszweck und Standortbedingungen – vom Spiel- bis hin zu besagtem (Halb-)Schattenrasen.

Nach der Aussaat sollte man regelmäßig gießen sowie mit der ersten Düngung etwa sechs Wochen warten, bis die Graspflanzen Wurzeln gebildet haben. Oder man arbeitet vorab organischen Dünger wie Kompost ein, dessen Nährstoffe sich erst langsam freisetzen.

Wem das zu viel Arbeit ist, kann inzwischen auf fertige Substratmischungen zurückgreifen, die neben Rasensaat Dünger und Erde oder andere Substrate enthalten. Hierbei empfiehlt es sich, immer wieder die gleiche Mischung zu verwenden, um einen „Flickenteppich“ mit möglicherweise verschiedenen Ansprüchen zu umgehen.

Für den Fall, dass Sie bei Ihrer „Rasenreparatur“ professionelle Hilfe benötigen: Sprechen Sie uns einfach an!

Gartenpflege Folge 4: Richtig Rasen mähen

Ein Rasenteppich. Dicht, grün, saftig. Für viele gehört das zu einem Traumgarten einfach dazu. Doch ein schöner Rasen entsteht nicht von allein. Eine Maßnahme: Regelmäßiges Rasenmähen. Dabei gelten einige Grundregeln:

Das Messer des Mähers sollte nicht zu stumpf sein – also mindestens einmal pro Jahr schleifen.

Ungefähr alle sieben Tage mähen, damit sich die Gräser gut verzweigen. In der starken Wachstumsphase im Mai und Juni kann es auch zwei Mal pro Woche sein, bei schwächerem Wachstum im Herbst dafür seltener.

Die optimale Schnitthöhe beträgt rund vier Zentimeter. Bei sehr trockener Witterung, in schattigen Gartenbereichen oder im Herbst sind eher fünf Zentimeter geeignet.

Aber: Nicht zu viel auf einmal abschneiden! Orientierung bietet die sogenannte „Drittel-Regel“. Diese besagt, nie mehr als ein Drittel der aktuellen Wuchshöhe abzumähen, um die Gräser nicht zu stark zu beanspruchen. Ein Beispiel: Wird der Rasen auf vier Zentimeter heruntergeschnitten, sollte er nicht höher als sechs Zentimeter gewachsen sein. Das wiederum heißt: Ist der Rasen mal über Gebühr geschossen, etwa nach einem längeren Urlaub, empfiehlt es sich, ihn in mehreren Schritten wieder auf die optimale Höhe herunterzuschneiden und dem Grün dazwischen jeweils ein, zwei Tage Erholung gönnen. Also zum Beispiel so: Von 15 auf zehn Zentimeter herunterschneiden. Pause. Von zwölf auf acht Zentimeter. Pause. Und so weiter.

Desweiteren gilt: Nicht bei nassem Rasen mähen. Denn dann sind die Halme nicht gleichmäßig aufgerichtet und werden nicht einheitlich geschnitten. Außerdem verklumpt das Schnittgut und vor allem schwere Rasenmäher laufen Gefahr, bei durchnässtem Boden einzusinken.

Und schließlich: Böschungen immer quer zum Gefälle mähen. Das gewährleistet nicht nur einen gleichmäßigen Schnitt, sondern dient auch der eigenen Sicherheit.

Natürlich übernehmen wir sehr gern das Rasenmähen für Sie – sprechen Sie uns einfach an!

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