Pflanze des Monats (12/18): Gewöhnliche Stechpalme

Die zwei Gesichter der gewöhnlichen Stechpalme

Nicht nur in Amerika ist die dort als „Holly“ bekannte Pflanze weit verbreitet, auch in vielen Teilen Europas ist die Stechpalme eine beliebte Bereicherung des Weihnachtsschmucks. Neben Tanne, Fichte und Mistel wird das robuste Gewächs von Floristen und Deko-Affinen zu Adventsschmuck verarbeitet. Dies hat gerade ein Deutschland eine lange Tradition – bereits im Mittelalter war die Stechpalme sehr symbolträchtig: Die immergrünen Blätter wurden als Zeichen des ewigen Lebens gesehen und aus diesem Grunde gerne im Haus verteilt.

Die Familie der Stechpalme ist weit verbreitet. Es gibt zwischen 400 und 450 Arten in Nordamerika, Asien und auch auf der Südhalbkugel. Von den Tropen bis zu kalten Gebirgsregionen – Ilex ist überall anzufinden und gern gesehen. Ilex tritt baum- oder strauchförmig auf, dabei kommt ein Stammdurchmesser von 30 cm und Höhen von bis zu 8 m nicht selten vor. Die Blätter sind von einem dunklen Grün und weisen deutliche Stacheln auf. Die Pflanzen können männlich oder weiblich sein, für die Weihnachtsdekoration sind die weiblichen Pflanzen wichtig, da nur diese die roten Steinfrüchte ausbilden.

Die leuchtend roten Früchte der Ilex aquifolium sind aber nicht nur schön weihnachtlich, sondern auch ganz schön giftig. Das ist für die Art von Vorteil, denn zwischen den winterkahlen Gehölzen würden sie sonst als Nahrung vieler Tiere enden. Bereits 20-30 Früchte können für einen Erwachsenen tödlich sein – der Geschmack ist jedoch sehr bitter und bereits wenige Früchte lösen Erbrechen aus. Auch für Ihre Vierbeiner ist die Ilex giftig, also passen Sie bei dem weihnachtlichen Spaziergang oder bei der Dekoration des Hauses auf ihre Haustiere auf.

Wenn Sie Fragen zur Pflanzung oder Haltung der gewöhnlichen Stechpalme haben stehen Ihnen Ihre Gartenzauberer gerne zur Verfügung! Ansonsten wünscht Ihnen Gartenzauberwerk eine wundervolle Vorweihnachtszeit und besinnliche Stimmung unter Stechpalmenzweigen.

Neue Geschäftsstelle in Aachen

Mit großer Freude begrüßen wir unseren Neuzugang unter den Gartenzauberwerk-Geschäftsstellen: Im schönen Raum Aachen ist ab sofort Sascha Klein Ihr Ansprechpartner für alle Gartenarbeiten.
Von der Grenze zu Belgien bis nach Eschweiler sind Sascha Klein und sein Team unterwegs und unterstützen Sie gerne, wenn es um die Pflege Ihrer Gartenoase geht.

„Es ist mir eine große Freude, die Gärten meiner Heimatstadt verzaubern zu dürfen.“, sagt Sascha. „Menschen bei der Gartenpflege oder auch bei Gartenbauarbeiten helfen zu können, Gärtenneuanlagen zu planen und zu gestalten, all das entspricht meiner Leidenschaft.“

Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und wünschen Sascha einen guten Start und viel Erfolg beim Verzaubern von Gärten. Hier geht es direkt zum Kontakt der Geschäftsstelle Aachen: https://gartenzauberwerk.de/portfolio/aachen/

Thanksgiving

Als 1620 die Pilger aus England die Mayflower bestiegen und sich auf den Weg in die Neue Welt machten, hatten sie nicht viel mehr als die Kleidung, die sie trugen und die Menschen um sich herum. Als sie kurz vor Wintereinbruch im heutigen Cape Cod landeten, mussten sie den Winter ohne Vorräte und feste Heimat verbringen. Das neue Jahr brachte jedoch die Freundschaft mit der indigenen Bevölkerung und damit auch neues Wissen um den Bebau von Ackerland, das Jagen von Wild und das Fangen von Fischen. Die ertragreiche Ernte wollten die Pilger feiern! Im Herbst veranstalteten sie in ihrer neuen Heimat Plymouth ein großes Fest: es wurde gut gegessen, Zeit mit Familie und neuen Freunden verbracht, gesungen und gespielt. Noch heute möchten sich amerikanische Familien an diese Dankbarkeit und den Zusammenhalt erinnern – das heutige Thanksgiving Fest ist das Zeichen dafür.
Auch wir bei Gartenzauberwerk sind dankbar für alle, die uns unterstützt haben im letzten Jahr. Wir sind dankbar für gute Zusammenarbeit mit unseren Kunden und die Freude, die wir in Ihren Augen sahen, wenn ein Projekt beendet wurde. Wir sind dankbar für den Zauber in unseren Herzen und ihren Gärten. Vielen Dank und Ihnen allen ein wundervolles Thanksgiving!

Tipps & Tricks: Laub

Der Herbst trifft auf das Land und bevor der Sommer richtig verabschiedet werden kann fallen die Blätter bereits von den Bäumen. In Deutschland können wir uns dieses Jahr nicht beschweren, denn wir hatten einen wundervollen Sommer und auch jetzt noch gibt die Sonne alles und erhellt uns die kurzen Tage. Das Laub glüht rot und gelb und ist eine Freude anzusehen – so lange es nicht im eigenen Garten liegt, denn dann wird es anstrengend! Laub harken um den Rasen zu schonen… wichtig. Aber unvermeidbar?

1.) Noch einmal den Rasenmäher anwerfen
Der Rasen sollte von Laub befreit werden, denn ständig bedeckte Stellen werden gelb. Die Arbeit, welche mit der Harke jedoch sehr mühsam und langwierig ist, kann mit dem Rasenmäher in Kürze geschafft werden. Fahren Sie mit Ihrem Gerät über den Rasen und das Laub wird zerkleinert, mit Rasenschnitt vermischt und ist damit bereit für den Kompost. Sie konnten sich noch nicht für den perfekten Rasenmäher entscheiden? Wenden Sie sich gerne an den Gartenzauberer Ihrer Region, der Ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht.

2.) Herbstlaub eignet sich als Mulch
Neben Grünabfall, Baumschnitt und Kompost eignet sich auch Ihr Laub hervorragend zum Mulchen. Beete müssen im Herbst und Winter vor Kälte geschützt und der Unkrautwuchs kann deutlich vermindert werden. Die Blätter der Bäume geben während des Zerfallsprozesses wichtige Nährstoffe in den Boden ab und stärken Ihren Garten damit zusätzlich. Pflanzen, die einen besonders niedrigen pH-Wert benötigen, können insbesondere von Eichen- oder Walnusslaub profitieren. Die Gerbsäure aus diesem Laub senkt den pH-Wert des Bodens.

3.) An die Nachbarn denken
Wenn es Ecken in Ihrem Garten gibt, in denen Sie das Laub nicht stört, danken es Ihnen die Tiere im Winter. Die Igelmännchen haben sich bereits Anfang Oktober ein warmes Plätzchen für den Winterschlaf gesucht. Die Weibchen und Jungtiere kommen im November dazu. Igel mögen ein wetterfestes und gut wärmeisoliertes Nest – und dafür eignet sich Ihr Laubhaufen perfekt. Geben Sie Ihren Igelnachbarn doch ein zu Hause für den Winter: Sie sparen sich das Aufsammeln des Laubhaufens und der Igel wird es Ihnen im Frühjahr mit seiner Anwesenheit danken.

Pflanze des Monats (11/18): Aster

Der Name Aster kommt aus dem griechischen und bedeutet so viel wie „Stern“, was die Blütenform dieser besonders spät blühenden Pflanze beschreibt. Etwa 180 Hybriden der Sternenblume zieren die deutschen Gärten, denn sie sind äußerst farbenfroh und wachsen in allen Klimazonen. Ursprünglich stammen die Korbblüter wohl aus Afrika und Amerika und haben bis heute ihre Schönheit und angenehme Anspruchslosigkeit beibehalten.

Die Myrten-Aster kann den ersten Frost problemlos überstehen und übersät Ihren Garten mit einem Meer aus weißen, zartrosa oder lila Blüten. Jedes Jahr aufs neue können Sie sich über diesen Glanz in Ihren Beeten freuen, die hübsche und standhafte Blume hält lange an und lässt sich leicht pflegen. Generell fühlen sich Astern in Böden mit mittlerem Nährstoffgehalt wohl, kleinwüchsige Sorten können jedoch auch großflächig als herbstblütende Bodendecker gepflanzt werden. Im Beet sollte die Myrten-Aster Zwischen März und Mai mit einem Abstand von ungefähr 50 cm gepflanzt werden. Der Busch wird sehr schnell eine beachtliche Höhe erreichen und erblüht im Herbst zur vollen Pracht. Den Winter übersteht die Myrten-Aster problemlos, schneiden Sie im März die abgeblühten Stängel etwa eine handbreit über dem Boden ab und sie werden schon bald wieder wachsen und Ihren Garten erneut verzaubern.

Die Myrten-Aster kann gerade gegen Ende der Blütenzeit auch aus Schnittblume genutzt werden. Die langen Hälse eignen sich gut für hohe Vasen und kleine Sträuße. Auch in der Wohnung glänzt die Aster durch lange Haltbarkeit und kann mit anderen Spätblühern und frischem Grün fabelhaft kombiniert werden.
Wenn Sie noch weitere Informationen über die Myrten-Aster benötigen, stehen Ihre Gartenzauberer Ihnen gerne zur Seite bei Pflege und Aussat. Wir sind schließlich dafür bekannt, die Gärten zu verzaubern – und welche Blume eignet sich dafür im Winter besser als die Myrten-Aster?

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