Pflanze des Monats (01/19): Schneeglöckchen

Schneeglöckchen Weißröckchen – weißer Blütenzauber im Winter

Auch bei uns in Deutschland ist mittlerweile die kalte Jahreszeit richtig eingetroffen. Der Boden ist gefroren, die Bäume sind kahl und verschiedener Ortes lässt sich sogar Schnee blicken. Da könnte man meinen, dass die Blütenwelt noch tief im Winterschlaf versunken ist… dabei können wir uns schon bald auf die ersten Frühlingsboten freuen! Bereits ab Februar kämpft sich das tapfere Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) mit seinen spitzen Blättern durch den Schnee. Bei guten Bedingungen beginnt es kurz darauf mit der Blüte. Allen Witterungen zum Trotz schafft es diese kleine zarte Blume, als eine der ersten heimischen Blütenpflanzen des Jahres, die Wiesen und Gärten zum blühen zu bringen.

Schneeglöckchen bilden eine Gattung innerhalb der Familie der Amaryllisgewächse. Wenn sie am richtigen Standort wachsen, fühlt sich das Schneeglöckchen wohl genug, um über die Tochterzwiebeln schnell weitere Pflanzen auszubilden. Wenn Sie dies beachten, könnten Sie Jahr für Jahr mehr von den erstaunlich robusten Blüten in ihrem Garten begrüßen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass Sie ein halbschattiges bis schattiges Plätzchen finden, sowie humusreichen und lockeren Boden. Auch ausreichende Bodenfeuchte ist wichtig. Der pH-Wert sollte möglichst alkalisch bis neutral sein. Wenn Sie Fragen rund um die Beschaffenheit Ihres Bodens haben, oder diesen verbessern möchten, helfen Ihnen unsere Gartenzauberer gerne!

Der erste Anblick der grünen Fühler, die sich durch dem winterkalten Boden kämpfen, und die zarten hängenden Blüten symbolisieren immer wieder den Anfang des neuen Jahres, des neuen Lebens, der erneut erwachenden Pflanzenwelt. Nach einer Erzählung verwandelte einst ein Engel fliegende Schneeflocken in Blumen, um den Menschen neue Hoffnung zu geben. Die Schneeglöckchen sind ein Zeichen dafür, dass gute Zeiten kommen werden – ob man nun daran glaubt oder nicht: Schneeglöckchen im eigenen Garten sind immer ein wundervoller Anblick!

Vögel füttern im Winter – Hilfe oder Gefahr für die Tiere?

Das Füttern von heimischen Vögeln in Winter ist ein wundervolles Naturerlebnis. Dabei muss jedoch auf einige Dinge geachtet werden, um den Vögeln nicht zu schaden. Dies haben Ihre Gartenzauberer in drei nützlichen Tipps für Sie zusammengefasst:

1.) Standort: Bringen Sie ihre Futterstelle an einem Ort an, welcher nicht von anderen Wildtieren erreichbar ist. Katzen freuen sich über die fressenden Vögel und auch andere freilebende Tiere stehlen ihnen gerne das Futter. Am besten geeignet ist ein Ort in angemessener Höhe und geschützt zwischen Bäumen und Büschen. Achten Sie des Weiteren darauf, dass keine reflektierenden Glasscheiben in der Nähe sind, an welchen die Vögel sich verletzen können.

2.) Hygiene: Bei der Fütterung an einer eigenen Futterstelle ist auf die Sauberkeit des Vogelhauses und der Tränke zu achten. Salmonellen, Trichomonaden und andere Erreger können sich auch unter den Tieren verbreiten. Füttern Sie daher vorrangig im Winter, denn bei der Kälte haben die Bakterien weniger Chance sich zu verbreiten. Nutzen Sie außerdem Futterspender oder Futtersilos, in denen die Tiere nicht umherlaufen können. So verschmutzen sie das Wasser und Futter nicht mit ihrem eigenen Kot. Zudem bleibt das Futter in einer solchen Vorrichtung länger haltbar, es sollte nicht nass werden oder verrotten. Reinigen Sie Ihre Futterstelle regelmäßig und entfernen Sie auch verdorbenes Futter am Boden, denn dies kann Ratten anziehen.

3.) Futter: Bei dem Futter muss natürlich darauf geachtet werden, welche Vögel Ihren Garten besuchen. Als Basis eignen sich Sonnenblumenkerne, denn die werden von allen Vögeln gerne gefressen. Haben Sie Meisen, Finken oder Sperlinge im Garten können sie zusätzlich Körner und Nüsse unter das Futter mischen. Rotkehlchen, Amseln, Heckenbraunellen, Drosseln oder Zaunkönigen freuen sich über Weichfutter, beispielsweise Haferflocken und Kleie, aber auch Obst. Brot und salzige Nahrung ist schädlich für die Tiere.

Pflanze des Monats (12/18): Gewöhnliche Stechpalme

Die zwei Gesichter der gewöhnlichen Stechpalme

Nicht nur in Amerika ist die dort als „Holly“ bekannte Pflanze weit verbreitet, auch in vielen Teilen Europas ist die Stechpalme eine beliebte Bereicherung des Weihnachtsschmucks. Neben Tanne, Fichte und Mistel wird das robuste Gewächs von Floristen und Deko-Affinen zu Adventsschmuck verarbeitet. Dies hat gerade ein Deutschland eine lange Tradition – bereits im Mittelalter war die Stechpalme sehr symbolträchtig: Die immergrünen Blätter wurden als Zeichen des ewigen Lebens gesehen und aus diesem Grunde gerne im Haus verteilt.

Die Familie der Stechpalme ist weit verbreitet. Es gibt zwischen 400 und 450 Arten in Nordamerika, Asien und auch auf der Südhalbkugel. Von den Tropen bis zu kalten Gebirgsregionen – Ilex ist überall anzufinden und gern gesehen. Ilex tritt baum- oder strauchförmig auf, dabei kommt ein Stammdurchmesser von 30 cm und Höhen von bis zu 8 m nicht selten vor. Die Blätter sind von einem dunklen Grün und weisen deutliche Stacheln auf. Die Pflanzen können männlich oder weiblich sein, für die Weihnachtsdekoration sind die weiblichen Pflanzen wichtig, da nur diese die roten Steinfrüchte ausbilden.

Die leuchtend roten Früchte der Ilex aquifolium sind aber nicht nur schön weihnachtlich, sondern auch ganz schön giftig. Das ist für die Art von Vorteil, denn zwischen den winterkahlen Gehölzen würden sie sonst als Nahrung vieler Tiere enden. Bereits 20-30 Früchte können für einen Erwachsenen tödlich sein – der Geschmack ist jedoch sehr bitter und bereits wenige Früchte lösen Erbrechen aus. Auch für Ihre Vierbeiner ist die Ilex giftig, also passen Sie bei dem weihnachtlichen Spaziergang oder bei der Dekoration des Hauses auf ihre Haustiere auf.

Wenn Sie Fragen zur Pflanzung oder Haltung der gewöhnlichen Stechpalme haben stehen Ihnen Ihre Gartenzauberer gerne zur Verfügung! Ansonsten wünscht Ihnen Gartenzauberwerk eine wundervolle Vorweihnachtszeit und besinnliche Stimmung unter Stechpalmenzweigen.

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